Mein kostenfreier Leitfaden

In meinem Leitfaden für Eltern von pubertierenden Jugendlichen erhältst du exklusive Einblicke in die Sexualpädagogik und erfährst unter anderem, wie du dein Kind während der Pubertät richtig unterstützt.

Sexuelle Entwicklung während der Schwangerschaft bis zur Geburt

Menschen entwickeln sich schon während der Schwangerschaft zu sexuellen Wesen, werden so geboren und bleiben dies auch bis zu ihrem Tod. Dies gilt auch für Phasen der Krankheit und Beeinträchtigung und auch für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung.

Die Sexualität entwickelt sich ständig im Laufe des Lebens weiter und kann sich so auch stets ändern. Die Intensität der Sexualität hat meist im mittleren Alter ihren Höhepunkt. Erst zu diesem Zeitpunkt sind die meisten in ihrer Sexualität gefestigt, kennen ihren Körper gut und haben ihre Körperwahrnehmung optimiert.

Auch die sexuelle Orientierung ist nicht in Stein gemeisselt und kann sich ändern. Manche Menschen entdecken erst später ihre Homosexualität.

Sexuelle Entwicklung während der Schwangerschaft bis zur Geburt

Im Mutterleib entwickelt sich das Geschlechtsorgan des Kindes. Zu Beginn sehen das männliche und das weibliche Geschlechtsorgan gleich aus. Erst später entwickelt sich aus diesem das jeweilige Geschlechtsorgan. Zu Beginn haben alle Embryos eigentlich den Ansatz einer Vagina, aus der sich dann die äußeren Geschlechtsorgane bilden. Dies ist auch der Grund für die Naht am Hodensack.

Bei manchen Babys entwickelt sich das Geschlechtsorgan nicht in eindeutiger Weise. Es kann auch sein, es aufgrund eines Chromosomen-Defekts dazu kommt, dass ein Kind aus medizinischer Sicht nicht eindeutig „männlich“ oder „weiblich“ bezeichnet werden kann. In vielen Fällen wird dann operativ das Geschlechtsorgan hergestellt, das überwiegt.

Aus sexualpädagogischer Sicht entwickeln sich diese Kinder sexuell genauso wie andere. Jedes Kind durchläuft ab der Geburt in seiner sexuellen Entwicklung eine Annäherung an den eigenen Körper und lernt, diesen auch wertzuschätzen. Und sie erlangen das Bewusstsein über ihre eigene, sexuelle Identität.

 

Was heißt sexuelle Identität?

Unter sexueller Identität versteht man das Annehmen des eigenen sexuellen Körpers in Respekt und Lust.

Lust und Freude am eigenen Körper am eigenen sexuellen Körper sind aus sexualpädagogischer Sicht die Hauptziele der Grundkompetenzen in den ersten 6 Lebensjahren.

 

Während der Schwangerschaft entwickeln sich bereits die ersten wichtigen Reflexe und Muskelbewegungen, die zu der sogenannten „Grundausstattung“ eines Menschen gehören.

Menschen haben von Geburt an die Fähigkeit, durch Muskelanspannung zu einer Entspannung zu kommen.Die Anspannung wird von Babys in Stresssituationen und Konzentrationsphasen benutzt. Anspannung bedeutet beim Menschen ein Fokussieren auf eine Sache. Dadurch wird die Wahrnehmung eingeschränkt, denn man konzentriert sich nur mehr auf die momentane Situation.

Bei Babys kann die Anspannung aber auch unangenehme Gefühle wie Frust, Aggression oder Wut ausrücken, da ihnen das Mittel der Sprache noch nicht zur Verfügung steht.

Entspannung zeigt sich tendenziell dann, wenn Reize aufgenommen werden sollen. Der Körper wird „erweitert“ und ist so besonders aufnahmebereit.

Die Fähigkeit zwischen Entspannung und Anspannung abzuwechseln ist eine Grundfähigkeit des Menschen. Beide Zustände sind wichtig für unser Wohlbefinden.

Kinder, die jahrelang in für sie bedrohlichen, nicht einschätzbaren und unsicheren Situationen aufwachsen, gewähren sich and eine ständige Anspannung, denn sie beschützt sie. Sie sind ständig auf der Hut, ständig bereit zu flüchten. Diese Kinder müssen durch eine Therapie erst wieder lernen, ihren Körper zu entspannen. So eine Daueranspannung beeinträchtigt auch die sexuelle Entwicklung.

Sexuelle Entwicklung während der Schwangerschaft bis zur Geburt

Eine Grundbewegung ist die Beweglichkeit des Oberkörpers und des Beckens. Diese Bewegungen sind in vielen Bereichen eingebettet. Wir nutzen sie beim Husten, Niesen oder Erschrecken.

Im Genitalbereich sind viele Nervenbahnen angelegt, die für die sexuelle Erregung sehr wichtig sind. Diese sind bereits ab der Geburt voll ausgeprägt und funktionsfähig. Eine genitale Körperwahrnehmung ist also bereits ab der Geburt vorhanden. Babys haben daher auch Erektionen.

Da wir mit unseren 3 Lustpackerln auf die Welt kommen – genitale Lust, orale Lust, Lust an der Ausscheidung – daher haben Babys auch enorme Lust am Nuckel oder essen.

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